All posts by Andre Wendt

Free Market Environmentalism

A video clip summarizing Terry L. Anderson’s* new book with the same title

Most environmental problems result from the tragedy of the commons. The typical response to environmental issues is to turn to government regulation. In contrast, free market environmentalism embraces the lessons of markets by defining and enforcing property rights to prevent over-consumption or other negative outcomes. Through free market environmentalism, the government and markets can work together to create effective solutions for sustainability …

Terry L. Anderson
on Free Market Environmentalism

For more information, visit PolicyEd.org here ->
https://www.policyed.org/


*Terry L. Anderson is a Senior Fellow at Stanford University’s Hoover Institution and a Fellow of the Liechtenstein Academy (LI). We gratefully appreciate his permission to post it here.

XV. International Gottfried von Haberler Conference

gottfried-von-haberler-conference-2019

When Naive Presumptions
prompt Hasty Judgments:
On the Benefits and Problems
of Genetic Engineering


Wenn Vermutungen zum Urteil werden:
Die Gentechnologie am Pranger


“Denying the science and technology of which genetic engineering is the current striking manifestation is simply an ostrich reaction and cannot solve our problems”.  Bernard E. Rollin

Gottfried von Haberler Conference 2019 | The 15th International Gottfried v. Haberler Conference will take place on May 17, 2019 at University of Liechtenstein in Vaduz. Conference topic: When Naive Presumptions prompt Hasty Judgments: On the Benefits and Problems of Genetic Engineering. The event will be organized and hosted by ECAEF – European Center of Austrian Economics Foundation. The support of the University of Liechtenstein and multiple local and international sponsors is gratefully acknowledged.

By invitation only

Admission: General CHF 100/Euro 100; Students CHF 50/Euro 50

Academic Director: Kurt R. Leube
Tel. +1 650 248 4955 (krleube at stanford.edu)
and Tel. +43 676 942 8980 (krleube at gmail.com)

Administration: Rosmarie Lutziger
Tel. +423 235 1570 (Rosmarie.Lutziger at lgt.com)

Media Matters: Karin Brigl
Tel. +423 235 2344 (karin.brigl at lgt.com)

Conference Program on May 17, 2019

9:00-9:30  Registration/Fee
9:30-9:45  Welcome and Opening by Prince Michael of Liechtenstein

Session I:  Biotechnology – Origins, Advances and Current State (9:30-12:00)
9:45-10:00  Chair: Peter Fischer (CH)
10:00-10:30  “Fertilizing, Grafting and Vaccination: What Does Modern Biotechnology Do?” – H.S.H. Princess Therese of Liechtenstein (LI)
10:30-10:45  Discussion
10:45-11:15  Coffee break
11:15-11:45  “Tales of Woe: How Regulation Has Destroyed Entire Sectors of Biotechnology” – Henry I. Miller (USA)
11:45-12:00  Discussion
12:00-13:30  Buffet Luncheon for all participants at conference site

Session II:  Organic, Bio, Natural? On Ignorance and Semantic Traps (13:30-15:15)
13:30-13:45  Chair: Vinzenz von Thurn-Valsassina (A/UY)
13:45-14:15  “Überforderte Gesetzgeber: Was unterscheidet konventionelles und genomisches Züchten?” – Klaus Ammann (CH)
14:15-14:30  Discussion
14:30-15:00  “Only Evidence Matters! Towards a Rational Dialogue on GMOs!” – Agnes Ricroch (F)
15:00-15:15  Discussion
15:15 – 15:45  Coffee break

Session III:  Shackles on Men’s Mind? On the Ethical, Legal and Social Issues (15:45-18:10)
15:45-16:00  Chair: Henrique Schneider (CH)
16:00-16:30  “On Biotech Crops, Environmental Impact and Climate Change” – Graham Brookes (UK)
16:30-16:45  Discussion
16:45-16:50  Chair
16:50-17:20  “Können GVOs helfen die Welt zu ernähren?” – Matin Qaim (D)
17:20-17:35  Discussion
17:35-18:00  Discussion (general)
18:00-18:10  Farewell address: H.S.H. Prince Michael of Liechtenstein
18:20-18:30  Transportation by bus to the cocktail reception at Vaduz Castle
18:30-19:45  Cocktail Reception at Vaduz Castle


Relevant literature will be offered for sale by buchausgabe.de

Was wäre, wenn wir alle Kohle- und Atomkraftwerke abschalten würden?

von Vince Ebert*

Die neuesten Proteste im Hambacher Forst haben es gezeigt: Viele Menschen in diesem Land wünschen sich, so schnell wie möglich auf Kohlekraftwerke zu verzichten. Der Atomausstieg ist ja sowieso schon beschlossene Sache. In Zukunft möchte Deutschland seinen Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien produzieren. Die komplette Energiewende ist das große Ziel. Doch ist das wirklich möglich? »Aber sicher!«, sagen die Befürworter. Immerhin produzieren wir ja schon heute an guten Tagen unseren gesamten Strombedarf aus Wind- und Sonnenenergie. Und zwar so viel, dass wir zusätzlich sogar Kapazitäten ins Ausland exportieren können.

Was wäre, wenn wir alle Kohle- und Atomkraftwerke abschalten würden?
Was wäre, wenn wir alle Kohle- und Atomkraftwerke abschalten würden?

So schön das klingt, es ist leider nur die halbe Wahrheit. Für eine funktionierende Industrienation ist es nicht nur wichtig, dass genug Strom produziert wird; der Strom muss auch 100-prozentig verlässlich produziert werden. Um nicht einen überregionalen Blackout zu riskieren, ist es daher nötig, zu jeder Minute, rund um die Uhr, an allen Tagen im Jahr genügend Strom zu haben. Oder anders gesagt: Wenn unsere regenerativen Energien nur an einem Tag im Jahr nicht genug Strom liefern können, bringt es herzlich wenig, wenn an den anderen 364 Tagen Überproduktionen geliefert werden.

Es sei denn natürlich, wir hätten die Möglichkeit, den erzeugten Strom in großen Mengen zu speichern. Dann könnten wir ihn an wind- und sonnenreichen Tagen so lange »aufbewahren«, bis wir ihn benötigen. Doch diese Speicher gibt es bis dato leider nicht. Die bisher einzige Form, Strom in deutlichen Margen zu speichern, stellen Pumpspeicherkraftwerke dar. Das sind enorme künstliche oder natürliche Speicherbecken, in die man mit Hilfe von Energie riesige Wassermengen nach oben pumpt. Wenn später dann elektrischer Strom benötigt wird, lässt man das Wasser wieder nach unten fließen und wandelt dadurch die potenzielle Energie mit Hilfe von Turbinen und Generatoren erneut in elektrische Energie um …

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“spektrum.de” – Vince Ebert extrapolarisiert


*Vince Ebert ist Diplomphysiker und Kabarettist aus Frankfurt. Für »Spektrum.de« schreibt er alle zwei Wochen seine Kolumne »Vince Ebert extrapoliert«.

Was wäre, wenn wir alle elektrisch fahren würden?

von Vince Ebert*

Wäre es nicht schön, wenn wir abgasfrei mobil wären? Ist das in Zukunft möglich? Und müssen wir dann auf das Saarland verzichten? Vince Ebert wagt einen Blick in die Zukunft.

Vince Ebert. Photo: Michael Zargarinejad (spektrum.de)
Vince Ebert. Photo: Michael Zargarinejad (spektrum.de)

Mein Nachbar hat sich jetzt einen Tesla gekauft. Ein geiles Teil! Von 0 auf 100 in drei Sekunden. Einziger Nachteil: Man muss ihn alle paar Stunden aufladen. Und das dauert. Selbst mit einem Supercharger ist nach 20 Minuten der Tank erst halb voll. Außerdem gibt’s so viele von diesen Ladesäulen noch nicht. “Schnurlose Autos müsste es geben”, hat er neulich zu mir gesagt. “Mit einem Treibstoff, der überall verfügbar ist. Und mit dem man 700, 800 Kilometer weit kommt …” Aber so was ist natürlich totale Zukunftsmusik.

Auch einige Politiker sind vom Elektroauto so begeistert, dass sie sogar ab 2030 die schmutzigen Benzin- und Dieselmotoren ganz verbieten möchten. Doch löst das Elektroauto wirklich unsere Energie- und Umweltprobleme? …

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“spektrum.de” – Vince Ebert extrapolarisiert


*Vince Ebert ist Diplomphysiker und Kabarettist aus Frankfurt. Für »Spektrum.de« schreibt er alle zwei Wochen seine Kolumne »Vince Ebert extrapoliert«.

Kapitalismus, die große Verbesserung

Henrique Schneider: Kapitalismus, die große Verbesserung. Bildquelle: Shutterstock
Henrique Schneider: Kapitalismus, die große Verbesserung.  Bildquelle: Shutterstock

von Henrique Schneider*

Der Kapitalismus ist umstritten. Nicht nur Linke lehnen ihn ab. Auch unter Liberalen stößt der Begriff nicht auf uneingeschränkte Zustimmung. Dabei ist seine Bilanz gar nicht so schlecht.

Joseph Schumpeter würdigte in seinem im Jahr 1942 erschienenen Buch “Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie” zwar die Leistungen des Kapitalismus. Doch er sah inhärente Selbstzerstörungskräfte am Werk: Großunternehmen, schöpferische Zerstörung und die Kumpanei mit der Politik würden in den Sozialismus führen. Sein Verdikt mutet fast schon fatalistisch an: Der Sozialismus ist das “natürliche Erbe” des Kapitalismus …

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“eigentümlich frei” – 4. Januar 2019


*Henrique Schneider ist Volkswirt, Ressortleiter im Schweizerischen Gewerbeverband und in der Erwachsenenbildung tätig.