The financial elephant in the room

GIS Statement by Prince Michael of Liechtenstein

Three compelling messages on the economy have come through over the past few days. First, neither the United States Federal Reserve nor the European Central Bank (ECB) have imminent plans to end their easy-money policies. Second, the Italian government is considering paying off its arrears to suppliers with new small-denomination bonds instead of euros; the receiving parties would be able to pay with these instruments in Italy. And third, Facebook announced the creation of a new cryptocurrency, the libra, that it hopes will be accepted as a form of payment – one of the critical functions of money. The company issuing the currency, Libra Networks, was registered on May 2, 2019, in Geneva.

U.S. Federal Reserve Chairman Jerome Powell hit pause on future interest rate hikes
U.S. Federal Reserve Chairman Jerome Powell hit pause on future interest rate hikes, prompting speculation that the Fed could cut rates as loudly demanded by President Donald Trump to prevent an economic slowdown Source: dpa

One might question the need for cryptocurrencies, as there is an established monetary system in existence – in theory, guaranteed by central banks as institutions of public trust. To resolve this doubt, you may want to take a look at the last 20 years of monetary policy.

Debasing the system

Following the financial crisis of 2007-2008, Mervyn King, the former governor of the Bank of England (2003-2013), wrote a book entitled The End of Alchemy: Money, Banking and the Future of the Global Economy(2016). In it, he accurately described how the neglect of sound monetary and banking practices by governments, central banks and the financial sector – this neglect being a consequence of the wrong incentives created by cheap money – had led the world into the dangerous crisis …

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The financial elephant in the room


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From Vaccination to Gene Therapy

Interview with Dr. Therese of Liechtenstein*. Recorded at the 15th Gottfried-von-Haberler Conference 2019 in Vaduz.

“From Vaccination to Gene Therapy: What does modern Biotechnology do?” – Recording of Therese of Liechtenstein’s talk:

*Princess Therese of Liechtenstein (PhD in Cancer Immunology and Immunotherapy at University College London) is currently managing strategic projects at the Healthcare Strategy Realization Office of Merck KGaA in Darmstadt. Prior to this she worked as a manager at Industrie- und Finanzkontor in Vaduz, Liechtenstein, a leader in the field of wealth preservation.
She held this talk at the 15th International Gottfried-von-Haberler Conference which took place on May 17, 2019 in Vaduz, at University of Liechtenstein. Conference Topic: “When Naive Presumptions prompt Hasty Judgments: On the Benefits and Problems of Genetic Engineering” (German: “Wenn Vermutungen zum Urteil werden: Die Gentechnologie am Pranger”). The event was organized and hosted by ECAEF – European Center of Austrian Economics Foundation.

Keine Biofortifikation ohne Intelligenzfortifikation

Henrique Schneider im Interview mit Rechtsanwalt Carlos A. Gebauer*. Aufgenommen im Zuge der 15. Gottfried-von-Haberler Konferenz 2019 in Vaduz, Liechtenstein.

 Zusammenfassung der Konferenz-Keynote von Carlos A. Gebauer „Keine Biofortifikation ohne Intelligenzfortifikation“

Im Prozess der Genübertragung gibt es keine prinzipiellen Unterschiede zwischen natürlicher Mutation und moderner Transgenese aller Art, die Details sind hier zusammengefasst. Das wird von Fundamentalisten immer verschwiegen. Obschon es offensichtlich ist, dass die  Resultate mit moderner Genübertragung schneller und wesentlich präziser zu erhalten sind als durch natürliche Mutation, wird dies meist von den Fundamentalisten verschwiegen oder auch falsch dargestellt. Diese Ablehnung der Gentechnologie bei Pflanzen (merkwürdigerweise nicht in der Medizin) beruht nicht auf wissenschaftlichen Prinzipien, sondern auf einer psychologisch verführerischen Stigmatisierung, wie wir sie in der Geschichte der Menschheit immer wieder antreffen. Diese Ziele können sehr verschiedenartig sein. Ein ausführliches Literaturstudium zeigt mit aller Deutlichkeit, dass solche Stigmatisierungsziele auch Bevölkerungsgruppen wie etwa Juden, Hottentotten, Hugenotten, Afroamerikaner, isolierte Gruppen von Muslimen, Christen, Buddhisten etc. treffen können und meist mit tragischen Folgen auch getroffen haben. Gegenwärtig wird nun auf die Gentechnologie mit unwissenschaftlichen, ja geradezu ‚öko-faschistischen’ Begründungen abgelehnt. Es ist an der Zeit, diese mitunter von naivem Aberglauben und Unkenntnis geleiteten Behauptungen beim eigentlichen Namen zu nennen, auch wenn sie manchen Gemütern als völlig übertrieben erscheinen mögen. Eine ideologisch gefärbte Blindheit ist bedauerlicherweise heute in der rein emotionalen Ablehnung der Gentechnologie anzutreffen.


*Carlos A. Gebauer ist Jurist und Autor, spezialisiert auf Medizinrecht. Er hielt seinen Vortrag auf der 15. Gottfried-von-Haberler-Konferenz am 17. Mai 2019 in Vaduz. Konferenz-Thema: “Wenn Vermutungen zum Urteil werden: Die Gentechnologie am Pranger”.

Konventionelles und genomisches Züchten

Henrique Schneider im Interview mit Professor für Botanik Klaus Ammann*. Aufgenommen im Zuge der 15. Gottfried-von-Haberler Konferenz 2019 in Vaduz, Liechtenstein.

 Zusammenfassung des Konferenz-Vortrags von Klaus Ammann
„Überforderte Gesetzgeber: Was unterscheidet konventionelles und genomisches  Züchten?“

Im Prozess der Genübertragung gibt es keine prinzipiellen Unterschiede zwischen natürlicher Mutation und moderner Transgenese aller Art, die Details sind hier zusammengefasst. Das wird von Fundamentalisten immer verschwiegen. Obschon es offensichtlich ist, dass die  Resultate mit moderner Genübertragung schneller und wesentlich präziser zu erhalten sind als durch natürliche Mutation, wird dies meist von den Fundamentalisten verschwiegen oder auch falsch dargestellt. Diese Ablehnung der Gentechnologie bei Pflanzen (merkwürdigerweise nicht in der Medizin) beruht nicht auf wissenschaftlichen Prinzipien, sondern auf einer psychologisch verführerischen Stigmatisierung, wie wir sie in der Geschichte der Menschheit immer wieder antreffen. Diese Ziele können sehr verschiedenartig sein. Ein ausführliches Literaturstudium zeigt mit aller Deutlichkeit, dass solche Stigmatisierungsziele auch Bevölkerungsgruppen wie etwa Juden, Hottentotten, Hugenotten, Afroamerikaner, isolierte Gruppen von Muslimen, Christen, Buddhisten etc. treffen können und meist mit tragischen Folgen auch getroffen haben. Gegenwärtig wird nun auf die Gentechnologie mit unwissenschaftlichen, ja geradezu ‚öko-faschistischen’ Begründungen abgelehnt. Es ist an der Zeit, diese mitunter von naivem Aberglauben und Unkenntnis geleiteten Behauptungen beim eigentlichen Namen zu nennen, auch wenn sie manchen Gemütern als völlig übertrieben erscheinen mögen. Eine ideologisch gefärbte Blindheit ist bedauerlicherweise heute in der rein emotionalen Ablehnung der Gentechnologie anzutreffen.


*Klaus Ammann ist ein Schweizer Botaniker und emeritierter Universitätsprofessor. Er tat sich besonders in der Forschung mit und über Flechten (Chemotaxonomie von Mikroflechten), im Biomonitoring sowie bei der Risikobewertung vertikalen Genflusses in Europa hervor. Er hielt seinen Vortrag auf der 15. Gottfried-von-Haberler-Konferenz am 17. Mai 2019 in Vaduz. Konferenz-Thema: “Wenn Vermutungen zum Urteil werden: Die Gentechnologie am Pranger”.

Können GVOs helfen, die Welt zu ernähren?

Henrique Schneider im Interview mit Agrarökonom Matin Qaim*. Aufgenommen im Zuge der 15. Gottfried-von-Haberler Konferenz 2019 in Vaduz, Liechtenstein.

 Zusammenfassung des Konferenz-Vortrags von Matin Qaim
„Können GVOs helfen, die Welt zu ernähren?“

Den Hunger in all seinen Formen bis 2030 zu beenden, so wie es die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vorsehen, wird unterschiedliche Maßnahmen erfordern, unter anderem die Entwicklung und Nutzung neuer Agrartechnologien. In diesem Zusammenhang wird die Rolle gentechnisch veränderter Organismen (GVOs) in der Landwirtschaft kontrovers diskutiert.

Die ersten GVO-Pflanzen wurden Mitte der 1990er Jahre auf den Markt gebracht. Im Jahr 2017 wurden etwa 13% der globalen Ackerfläche mit GVOs angebaut, vor allem herbizid-tolerante und insektenresistente Pflanzen. Der Vortrag gibt einen Überblick über bisherige GVO-Anwendungen mit besonderem Augenmerk auf die Entwicklungsländer. Studien belegen, dass der GVO-Anbau zu Steigerungen der landwirtschaftlichen Erträge und Einkommen sowie zur Armutsreduktion im Kleinbauernsektor beigetragen hat. Darüber hinaus konnten Umwelt- und Gesundheitsvorteile durch die Reduktion chemischer Pestizide gezeigt werden, wobei die Effekte je nach Situation variieren. Mehrere neue GVO-Merkmale – wie Trockentoleranz, verbesserte Stickstoffeffizienz, und höhere Mikronährstoffgehalte – werden derzeit im Feld getestet und könnten noch größere soziale Nutzeneffekte mit sich bringen.

In der öffentlichen Debatte werden die Nutzenpotentiale von GVOs tendenziell unterbewertet, während Technologierisiken überbewertet werden. Kombiniert mit anderen Technologien können GVOs einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Ernährungssicherung und Armutsminderung leisten. Neue Methoden der Genomeditierung könnten die Effizienz der Pflanzenzüchtung noch weiter erhöhen, auch ohne dass dabei Gene über Artgrenzen hinweg übertragen werden müssen. Politische und gesellschaftliche Herausforderungen werden ebenfalls diskutiert.

Video-Mitschnitt des gesamten Vortrags von Matin Qaim auf der Gottfried-von-Haberler Konferenz: 

*Matin Qaim ist Matin Qaim ist Experte für Landwirtschaft, Professor für Welternährungswirtschaft an der Universität Göttingen. Er hielt seinen Vortrag auf der 15. Gottfried-von-Haberler-Konferenz am 17. Mai 2019 in Vaduz. Konferenz-Thema: “Wenn Vermutungen zum Urteil werden: Die Gentechnologie am Pranger”.