ECAEF News

The U.S. and China’s ‘free trade’ agendas

GiS Expert View by Henrique Schneider

“Pursuing protectionism is like locking oneself in a dark room,” said China’s President Xi Jinping. “Wind and rain may be kept outside, but so is light and air.” Mr. Xi’s words of warning were directed at the new president of the United States. Meanwhile in Washington, Donald Trump erected new barriers to free trade. Why does Communist China seem to embrace free trade while the capitalist U.S. resorts to protectionism? The answer is simple. In both countries trade, or its absence, is just an instrument of politics. China’s approach to trade is best described as mercantilism. Its government allows for some economic freedom within its borders.
However, it pushes and regulates exports and curbs imports. The more the country exports, the more money it accumulates and the more power it has.
China does allow for some internal trade. But it has a set of “strategic industries” that are ring-fenced by regulation. This regulation makes it almost impossible for foreigners to supply, invest or acquire any stake in them. Also, a large network of state-owned enterprises operates independently from China’s free-trading commitments …

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The U.S. and China’s ‘free trade’ agendas


The twilight of a European dream

GIS statement by Prince Michael of Liechtenstein

United States President Donald Trump is threatening to impose economic sanctions against countries that he claims create unfair trade advantage to themselves by artificially depressing their currencies. His main targets are Germany, Japan and China.

An interesting argument is used in the case of Germany. The U.S. points out that as part of the eurozone, Germany uses a currency that is weak because European economies burdened with immense structural problems are also parties to the system. President Trump’s negative generalization puts Germany in a difficult position and may end up driving another nail into the euro’s coffin.

False diagnosis

The common currency was a fantastic project for enhancing trade within the EU’s internal market. It was a real help for business. So why is the euro being questioned now? The often-heard argument is that for a common currency to work properly, common economic and fiscal policies needed to be in place. Before the euro, Europe’s weaker economies could remain competitive by devaluing their currencies. Now, this avenue is closed to eurozone members. However, this view is superficial and takes a short-term perspective.

The true problem with the euro is that from the onset it has been used as a political tool. Unprepared economies, such as Greece, were invited to join the currency club, ignoring the admission criteria. The internal market’s excessive regulations, meanwhile, did not allow these weaker economies to increase their productivity.

Worst of all, the ceiling on the governments’ budget deficits, set at a maximum of 3 percent of GDP in the Maastricht Treaty, was not respected. Public overspending and waste in most member states have led to the accumulation of vast loads of debt. Germany and France set a bad example by violating the deficit ceiling first.

The European Central Bank (ECB) has made this drama still worse when, disregarding its obligation to be independent of politics, it added fiscal measures, such as buying public debt, to its monetary policy toolbox. The real duty of the ECB was to protect the value of the currency.
The effect of the ECB’s policy of limitless purchases of sovereign bonds has been to delay desperately needed reforms in eurozone countries.

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LI-Paper von Richard Ebeling

Die von der US-Regierung eingeschlagene Richtung verspricht dunkle Zeiten für freiheitliche Werte wie Privateigentum und den begrenzten Staat.

Kaum hatte Donald Trump seine Hände von der Bibel genommen, auf welche er den präsidialen Eid geleistet hatte, die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika zu erhalten, zu schützen und zu verteidigen, begann er auch schon damit, die Stossrichtung der US-Regierung radikal und schnell zu transformieren. Bereits hat er eine Reihe von präsidialen Verfügungen unterschrieben. Einige von ihnen, obwohl sie offensichtlich unterschiedliche intrinsische Qualitäten innehaben, sind kennzeichnend für die Prämissen und Prinzipien, die Donald Trump in einer Vielzahl seiner Entscheidungen leiten werden. Die eingeschlagene Richtung lautet: politischer und ökonomischer Nationalismus.
Viele Konservative und einige Liberale preisen die an sich gute Entscheidung Trumps, die Keystone-Pipeline voranzutreiben oder sein Versprechen, die steuerlichen und regulatorischen Belastungen für amerikanische Unternehmen zu reduzieren. Aber die Frage lautet doch: Warum wird er diese wirtschaftspolitischen Änderungen vorschlagen oder umsetzen? Ist der Grund tatsächlich, dass er glaubt, dass die Regierung die Individuen grundsätzlich frei leben lassen sollte und diese ihr persönliches Leben eigenverantwortlich gestalten sollen dürfen?

Dies ist offensichtlich nicht der Fall. Trumps Vision ist nicht jene der individuellen und wirtschaftlichen Freiheit. Es ist vielmehr das kollektivistische Ideal einer politisch bestimmten «nationalen Grösse», zu welchem alle Amerikaner beitragen sollen — wenn nicht freiwillig, dann eben durch die fiskalische und regulatorische Hand des Staates …

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Trumps verhängnisvoller Nationalismus (PDF)


freihandel_ebook_detmar-doering
Kleines Lesebuch über den Freihandel. Ebook von Detmar Doering.

Editor: Detmar Doering,
Vorwort: Otto Graf Lambsdorff

“Der Freihandel, eine der grössten Segnungen, die eine Regierung einem Volk erweisen kann, ist dennoch in fast jedem Lande unpopulär”. Von dem britischen Historiker Thomas Babington Macaulay stammt dieser Stoßseufzer aus dem Jahre 1824. Viele Verfechter des freien Welthandels können ihn nachempfinden. Anscheinend erhalten die Theorien, die den Freihandel stützen, so manche Wahrheit, die tief im menschlichen Geist verwurzelten Vorurteilen und Instinkten widerspricht. Viele Menschen können sich zum Beispiel anscheinend nicht vorstellen, dass ein freier und offener Welthandel den ärmsten und schwächsten Völkern dieser Welt nutzt. Dabei ist in Wirklichkeit gerade der Freihandel das beste Instrument der wirtschaftlichen Entwicklung für die Benachteiligten dieser Welt, das wir kennen. Dort, wo wirtschaftliche Unfreiheit herrscht, ist auch die Armut am größten. Die Wahrheit ist: Kaum eine ökonomische Doktrin ist so sehr durch Theorie und Praxis bestätigt worden wie die des Freihandels …

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Da droben in Davos

Die selbsternannte Elite hält sich für moralisch überlegen | Wäre das Weltforum in Davos eine Sache der Wirtschaft, würde es für die eigenen Kosten aufkommen. Und Staatschefinnen oder linke Vordenker wären gar nicht eingeladen. Aber das Kürzel stimmt schon: „WEF“ heißt „Welt-Elite-Forum“.

„Elite“ bezeichnet eine Gruppe von Menschen, die sich von der Masse oder vom Durchschnitt abhebt. Im soziologischen Sinne des Wortes handelt es sich um eine Auslese aufgrund von Leistungen und Fähigkeiten. Eine Auslese hat jedoch immer ein Wettbewerbsmoment. Weil sich eine Person derzeit von der Masse abhebt, heißt das noch lange nicht, sie bleibe auf Dauer leistungsfähiger als der Durchschnitt. Und jederzeit kann diese Auslese durch neue Individuen herausgefordert werden. So weit, so gut.
Problematisch wird die „Elite“, wenn eine Gruppe sich selbst als solche stilisiert. Und definitiv zur Gefahr wird die Elite, wenn sie auch noch den Anspruch erhebt, ethisch-moralisch besser zu sein als die anderen Menschen. Und das passiert in Davos. Statt sich wirtschaftlichen Zusammenhängen zu widmen, versammelt sich eine selbsternannte Elite, um uns, der Masse, die Leviten zu lesen.

Globalisierung des Guten | Der neueste Coup der Moralelite ist: Attacken auf die Globalisierung sind schlecht. Das ist nicht utilitaristisch zu lesen. Sie sind nicht schlecht für die Globalisierung. Sie sind an sich, also moralisch, schlecht. Das ist interessant. Denn es war das WEF selbst, das unter lautem Getöse entschied, sich den Globalisierungskritikern zu öffnen. Der Teufel – in diesem Fall die Elitenmoral – steckt eben im Detail. Denn im alpinen Olymp wurde gerichtet. Es wurde befunden, Globalisierungskritik von links sei gut; jene von rechts böse….

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Please mark your calender:
II. International Jacques Rueff Conference

II. International Jacques Rueff Conference, Monaco 2017
Jacques Rueff (1896 – 1973) was Monaco’s 7th Minister of State.

Please mark your calendar! The II. International Jacques Rueff Conference will take place on November 22, 2017 at the Principality of Monaco. Topic:

The Case for Europe’s Small States
in the III. Millennium

The conference is an academic one-day academic co-operation of CEPROM (Center of Economic Research for Monaco, MC) and ECAEF (European Center of Austrian Economics Foundation, FL).

Academic Director: Kurt R. Leube, ECAEF (krleube@stanford.edu)
Administrative Director: Emanuel Falco, CEPROM (cecile@mlp.mc)
Media Contacts: Nicolas Saussier, CEPROM (nsaussier@palais.mc)
Conference Date: November 22, 2016
Participation: by invitation only
Location: Musee Oceanographique de Monaco, Principality of Monaco
Conference Languages: English and French; simultaneous translation


Vernon Smith Prize: Winners announced

Vernon Smith Prize 2016 Call for Papers
Vernon Smith Prize 2016: Direct Democracy versus Representative Democracy …

1. Prize: Karol Zdybel (Warsaw, Poland)


2. Prize: Alan Futerman (Rosario, Argentina)


3. Prize: Mark O’Kane (Lancashire, UK)


Essays had been judged by an international jury. They will be posted after their defense at the ‘International Vernon Smith Prize Ceremony’ on February 6, 2017 in Vaduz, Principality of Liechtenstein. The 9th International Vernon Smith Prize for the Advancement of Austrian Economics was an essay competition sponsored and organized by ECAEF European Center of Austrian Economics Foundation, Vaduz (Principality of Liechtenstein). Topic: ‘Direct Democracy versus Representative Democracy. Cost and Benefit of the Citizenry’.