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Konferenz-Bericht “Semantic Traps”

Bericht von Georg Winder*

“Semantic Traps” – Haben Sie sich schon einmal bewusst gemacht, wie viele der uns geläufigen Begriffe bereits so umgedeutet wurden, dass diese beabsichtigt oder nicht, kaum noch dem Inhalt entsprechen, den wir eigentlich ausdrücken wollten? Gerade im politischen Diskurs sind diese «Sprachfallen» zuweilen gefährlich und bedrohen zunehmend unsere bürgerlichen Freiheiten.

Um diesen Bedeutungswandel besser verstehen zu können und seinen Einfluss auf den gesellschaftlichen Diskurs besser verstehen zu können, veranstaltete die Liechtenstein Academy Foundation vom 9. bis 11. Juni 2016 auf Schloss Freudenfels eine Konferenz mit dem Titel «Semantic Traps: Politics with Loaded Terms».

Conference 'Semantic Traps', Vaduz (Liechtenstein) 2016
Konferenz ‘Semantic Traps’, Vaduz (Liechtenstein) 2016

In einer inspirierenden Kooperation zwischen dem US «think tank» PERC (Montana, USA), dem European Center of Austrian Economics, ECAEF (Vaduz) und der Liechtenstein Academy Foundation (Vaduz/Freudenfels) konnten wir führende internationale Wissenschafter und Experten aus der Wirtschaft gewinnen, die die Implikationen moderner Sprachfallen mit einem ausgewählten Teilnehmerkreis intensiv diskutierten.

Das Symposium war die Auftaktveranstaltung zum Lehrgang „Understanding How Society Works“, der im Frühjahr 2017 starten wird. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie unter www.ae-laf.com.

Conference 'Semantic Traps', Vaduz (Liechtenstein) 2016
Konferenz ‘Semantic Traps’, veranstaltet durch die Liechtenstein Academy Foundation.

*Georg Winder ist Programm-Manager der Liechtenstein Academy Foundation (LAF), Herrengasse 12, FL-9490 Vaduz. Die Liechtenstein Academy versteht sich als Kompetenzzentrum für Persönlichkeitsentwicklung sowie Firmen-, Familien- und Vermögensverantwortung.

Open Europe Berlin: Brexit eBook

Brexit (eBook) – Herausgegeben von Edward Aldred, Gérard Bökenkamp und Michael Wohlgemuth

Open Europe Berlin hat seit seiner Gründung im Herbst 2012 neben ausführlicheren Forschungsbeiträgen zu EU-relevanten Themen über 500 Blogbeiträge in drei Sprachen veröffentlicht. Seit klar wurde, dass es zu einem EU-Referendum in Großbritannien kommen würde, haben wir verstärkt über Möglichkeiten der EU-Reform und flexibleren Integrationsmodellen nachgedacht. Hierzu kamen dann Beiträge zum Verlauf der Debatte in Großbritannien sowie zu möglichen Folgen eines „Brexit“ auch für Deutschland und die EU. Wir dokumentieren hier eine Auswahl der Beiträge. Besonderen Dank schulden wir den vielen Gastautoren, die ihre jeweiligen Perspektiven eingebracht haben und uns erlauben, auch weiterhin für eine lebendige Debatte zur Zukunft der Europäischen Union zu sorgen. Um das eBook herunterzuladen, klicken sie auf -> BREXIT <-

Edward Aldred, Gérard Bökenkamp, Michael Wohlgemuth (Hrsg.)
-> BREXIT <-
(Ein eBook von Open Europe Berlin)

Open Europe Berlin ist eine eigenständige deutsche Denkfabrik mit europäischer Ausrichtung. Wir mobilisieren für grundlegende Reformen in der EU durch eigenständige Forschung, Öffentlichkeitsarbeit, sowie durch vielseitige Kontakte in allen politischen Parteien, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft. Unsere kompetenten Analysen greifen auf ein europäisches Expertennetzwerk zurück. Open Europe Berlin ist eine eigenständige deutsche Denkfabrik mit europäischer Ausrichtung. Wir mobilisieren für grundlegende Reformen in der EU durch eigenständige Forschung, Öffentlichkeitsarbeit, sowie durch vielseitige Kontakte in allen politischen Parteien, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft. Unsere kompetenten Analysen greifen auf ein europäisches Expertennetzwerk zurück.

Im Zuge der Panama Papers

Auszug aus einem Beitrag von Prinz Michael von und zu Liechtenstein, erschienen in ‘WirtschaftRegional’, Freitag, 10. Juni 2016, Vaduz.

«Vermögen ist so vielfältig wie die Menschen, die dahinter stehen.»

   Ein dunkles Raunen ging durch die Öffentlichkeit, als im April die Panama Papers ihrengrossen Auftritt hatten. Die Panama Papers handeln von einem grossen Datenhaufen, den eine auf Anonymität bedachte Quelle einer panamaischen Kanzlei entwendet hat, um ihn dann einer überregionalen Tageszeitung kostenlos zukommen zu lassen. Der Auftrag: an die Öffentlichkeit bringen; das Motiv: undurchsichtig; die Story: Vermögensstrukturen über Offshore-Firmen. Eine Story, die Zündstoff bietet für spekulative und wertende Berichterstattungen und die dazu führt, dass die grenzüberschreitende Vermögensstrukturierung als etwas Negatives verurteilt und in eine unmoralische Ecke gedrängt wird. Und damit die Realität verdreht.

   Vermögen ist so vielfältig wie die Menschen, die dahinter stehen, und beschränkt sich nicht auf Bankkonten, Portfolios oder Liegenschaften. Kunden des liechtensteinischen Treuhandwesens stehen vor grossen, komplexen Vermögenssituationen und stammen aus Ländern mit unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Ausgangslagen. Mit ihren Vermögen wollen sie bestimmte Ziele erreichen, beispielsweise im familiären, unternehmerischen oder philanthropischen Bereich. Ziele, die voraussetzen, dass das relevante Vermögen geordnet, mit Weitsicht geplant und rechtlich gesichert wird. Sie wenden sich Liechtenstein zu, weil es eines der wenigen Länder ist, das ein sicheres, stabiles und rechtsstaatliches Umfeld bietet und Expertise in der langfristigen Vermögensplanung und Vermögenssicherung nachweisen kann; die wesentlichen Grundvoraussetzungen für langfristig ausgerichtete Vermögensstrukturen …

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier -> WirtschaftRegional

 

Buying time with other people’s money

GIS* statement by Prince Michael of Liechtenstein

   The leaders of the G7, an informal bloc of industrialized democracies consisting of the United States, Canada, France, Germany, Italy, Japan and the United Kingdom, met last week in Ise-Shima, Japan. In their joint declaration, the seven heads of government, among other things, confirmed their commitment to Iraq’s unity and territorial integrity, pledging $3.6 billion to this task.

   For those who have been paying attention, it is already clear that the decision to create Iraq – taken by Britain and France after the Ottoman Empire collapsed – was a disaster. An artificial nation state was imposed on diverse ethnic and religious groups.

GIS-statement-dollars

   It is equally obvious that democracy cannot function in a multiethnic state – no matter how much the U.S. tried after the fall of Saddam Hussein – if the strongest ethnic group dominates the central government.

   The solution should have been either a far-reaching federalization or the dissolution of the country into new nation states. The G7’s decision shows that it is still committed to a failed structure and determined to prolong Iraq’s agony with money.

   Also meeting last week were the European Union finance ministers in Brussels. This time the recipient was Greece, which got 10.3 billion euros in bailout money.

Continue reading -> GIS Statement


*GIS is a global intelligence service providing independent, analytical, fact-based reports from a team of experts around the world. We also provide bespoke geopolitical consultancy services to businesses to support their international investment decisions. Our clients have access to expert insights in the fields of geopolitics, economics, defence, security and energy. Our experts provide scenarios on significant geopolitical events and trends. They use their knowledge to analyse the big picture and provide valuable recommendations of what is likely to happen next, in a way which informs long-term decision-making. Our experts play active roles in top universities, think-tanks, intelligence services, business and as government advisors. They have a unique blend of backgrounds and experience to deliver the narrative and understanding of global developments. They will help you develop a complete understanding of international affairs because they identify the key players, their motivations and what really matters in a changing world. Our experts examine the challenges and opportunities in economies old and new, identify emerging politicians and analyse and appraise new threats in a fast-changing world. They offer new ideas, fresh perspectives and rigorous study.

Unkonventionelle Geldpolitik: Der Ausstieg ist machbar

Peter A. Fischer, Neue Zürcher Zeitung, 21. Mai 2016

Jeder Zentralbanker kennt die Taylor-Rule und John Taylor kennt die meisten Zentralbanker. Der US-Ökonom ist besorgt über die gegenwärtige «strategiefreie» Geldpolitik, hat aber eine Lösung parat.

    Schon Ludwig von Mises hat davor gewarnt. Der zusammen mit Friedrich A. von Hayek zu den Gründervätern der liberalen «österreichischen Schule» zählende Ökonom schrieb 1923, Regierungen und Bürokratien wollten mehr ausgeben, als sie den Stimmbürgern über Steuern zumuteten. Deshalb würden sie sich überschulden und suchten dann ihren Schuldenberg über eine hohe Inflation oder durch finanzielle Repression wieder loszuwerden.
Angesichts der seit der Finanzkrise in vielen Staaten explodierenden Verschuldung, den präzedenzlos tiefen Zinsen und der enormen Geldflut dominierten an der diesjährigen 12. internationalen Gottfried von Haberler Konferenz denn auch wohlbegründete Befürchtungen. Gewarnt wurde an der vom liechtensteinischen Fürstenhaus unterstützen Konferenz davor, dass es plötzlich doch noch zu hoher Inflation kommen könnte, eine drohende Monetarisierung der Staatsschulden die Sparer enteignen und die Altersvorsorge vernichten würde und dass der technokratische Charakter der europäischen Integration zu Demokratieversagen führe.
Optimistischer gab sich in Vaduz der in Stanford lehrende John Taylor. Er hat 1993 die nach ihm benannte berühmte Verhaltensregel für die Geldpolitik entwickelt. Die Taylor-Rule definiert den «richtigen» Zinssatz als gewichtete Summe des natürlichen realen (Gleichgewichts–)Zinssatz, der Abweichung der tatsächlichen Inflationsrate vom Zielwert und der Differenz zwischen Wirtschaftsleistung und Potenzialwachstum.

Weiterlesen -> Neue Zürcher Zeitung

Haberler-Konferenz legt Staats-, Banken- und Demokratieversagen offen

Bericht von der XII. Gottfried-von-Haberler-Konferenz in Vaduz
(Forum Freie Gesellschaft)

   In Liechtenstein scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Freundliche, offene Menschen leben in einer intakten Umwelt ohne Windkraftwerke. Wohlstand und ein sauberes, wohl geordnetes Fürstentum sind für Besucher augenfällig. Es ist kein Zufall, dass in Vaduz, wo Freiheit und Verantwortung, Marktwirtschaft und Herrschaft des Rechts hoch gehalten werden, nachzulesen in „Der Staat im dritten Jahrtausend, erfolgreich die nunmehr zwölfte Gottfried von Haberler Konferenz veranstaltet wurde. Durch das Tor zur Welt, das hier stets offen steht, strömten Freiheitsfreunde zum Austausch, zur Krisenanalyse und zur Verbreitung der besseren Ideen, die heute mehr Bedeutung denn je besitzen. Die Krisenakkumulation, verursacht durch ein mit hoher Geschwindigkeit in die Sackgasse fahrendes europäisches Führungspersonal nimmt allmählich bedrohliche Ausmaße an. Die Überforderung von Politik und Bürokratie ist nicht mehr zu übersehen. Ein Gravitaionszentrum bilden Zentralbanken, die in den USA und Europa eine verborgene Agenda verfolgen. Gerade in Europa gilt: Zentralismus und die politische Anhäufung von Befugnissen, Aufgaben, Zuständigkeiten geraten 25 Jahre nach der Implosion des realen Sozialismus in tiefen Widerspruch mit der Realität … Weiterlesen ->

Liechtenstein: Haberler Konferenz legt Staats-, Banken- und Demokratieversagen offen

Schadensersatzpflicht für Politiker

Von Carlos A. Gebauer*

Plädoyer für eine Schadensersatzpflicht demokratischer Politiker. Warum Abgeordnete gegenüber ihren Wählern juristisch haften und persönlich ersatzpflichtig gemacht werden sollten, wenn sie vorsätzlich oder fahrlässig Schäden verursachen. (Original veröffentlicht in: Der Hauptstadtbrief 135, 7. April 2016)

Alle Menschen sind gleich: Wer vorsätzlich oder fahrlässig Schäden verursacht, haftet dafür und kann persönlich ersatzpflichtig gemacht werden. Das ist gut und gerecht. Der sprichwörtliche kleine Mann von der Straße steht für alles gerade. Einige Menschen sind gleicher: Politiker haften nicht und können auch nicht persönlich ersatzpflichtig gemacht werden, wenn sie vorsätzlich oder fahrlässig Schäden verursachen. Das ist schlecht und zu ändern. Foto: Abgeordnete im Bundestag: für sie ein faktisch rechtsfreier Raum.

Man erntet in diesen Tagen keinen Widerspruch mit der Feststellung, dass sich unsere europäischen Demokratien in einer Krise befinden. Teils erscheint diese Krise schicksalsbedingt, weil tragische äußere Ereignisse sie befördern. Teils aber ist die Krise auch hausgemacht, weil der Versuch des Umbaus etablierter Nationalstaaten zu einem mehr oder minder gesamteuropäischen Staatswerk mit quälenden Operationsschmerzen einhergeht. Niemand vermag heute im Entferntesten seriös abzuschätzen, wie Deutschland und die EU in Zukunft politisch gestaltet sein werden. Zu hoffen steht, dass Einigkeit herrsche, in dieser Zukunft blieben uns Freiheit und Demokratie erhalten. Was aber muss geschehen, damit uns unsere demokratischen Institutionen nicht verloren gehen? Welcher strukturellen Umbauten bedarf es, um den vielerorts beklagten demokratischen Defiziten nicht weiteren Raum zu geben? …

Eine der wesentlichen Quellen, aus denen sich unser westliches Demokratieverständnis speist, findet sich in der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung des späten 18. Jahrhunderts. Den damaligen Gründervätern war klar: „No taxation without representation!“ Anders gesagt: Ein Land wird nur dann von freien Bürgern (mit)regiert, wenn diese ihr Schicksal auch durch parlamentarische Repräsentation (mit)bestimmen können. Der kurze Satz hat seine Bedeutung weit über die dort thematisierte Steuerfrage hinaus.

In der Vorsilbe des Wortes von der „Re-Präsentation“ liegt nämlich bereits eine deutliche Mahnung an jeden, der als Repräsentant in einer Volksvertretung für andere tätig werden will. Sein gesamtes parlamentarisches Handeln erfordert eine stete Rückbesinnung auf das Wahlvolk. Ein Parlament kann nur dann ein getreuliches Abbild der von ihm vertretenen Gesellschaft sein, wenn deren Repräsentanten die Öffentlichkeit auch wahrhaftig, das heißt wirklichkeitsgetreu widerspiegeln. Sieht sich ein Volk in seinem Parlament nicht (mehr) abgebildet, sondern zeigt sich ihm dort ein Zerrbild der politischen Welt, dann droht – aller historischen Erfahrung nach – regelhaft Ungemach …

Zum Weiterlesen bitte hier klicken -> Der Hauptstadtbrief 135


*Carlos A. Gebauer ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht in Düsseldorf und Richter im Zweiten Senat des Anwaltsgerichtshofes NRW. Er ist Autor mehrerer Bücher und schreibt u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Neue Juristische Wochenschrift, die Zeitschrift für Rechtspolitik. Für den HAUPTSTADTBRIEF begründet er, warum Parlamente für Abgeordnete nicht länger ein faktisch rechtsfreier Raum zum gesellschaftlichen Experiment bleiben dürfen.

Die absurde und zerstörerische Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens

Essay von Pierre Bessard*

Die Forderung, auf Kosten anderer zu leben, entspricht bestenfalls der Laune eines Kindes, das die Ethik der Reziprozität noch nicht verinnerlicht hat.

Zu den zurecht verwirrendsten Reformideen, die gegenwärtig zirkulieren, zählt die eines “bedingungslosen Grundeinkommens”. Es geht dabei um nichts Geringeres als die monatliche Zahlung eines ausreichenden Geldbetrags “zur Deckung der Grundbedürfnisse” an jedermann, unabhängig von seinen materiellen Verhältnissen, das heisst die Überweisung einer lebenslangen Rente ohne Gegenleistung und Voraussetzung von der Geburt bis zum Tod. Damit würde jeder Bürger unter die finanzielle Vormundschaft des Staates und in die Abhängigkeit der anderen gestellt. Angesichts der Tatsache, dass die Finanzierung eines solchen Systems zwangläufig vom Arbeitseinsatz und der Besteuerung jener abhinge, die noch zu arbeiten bereit sind, würde so die Zwangsarbeit ins Recht gesetzt, um die «Bedürfnisse» derer zu befriedigen, die sich keine beruflichen Fertigkeiten mehr aneignen und keiner produktiven Tätigkeit mehr nachgehen, um für ihren Konsum aufzukommen …

Zum Weiterlesen laden sie sich den gesamten Beitrag herunter (PDF) -> LI Paper: Pierre Bessard


* Der Autor Pierre Bessard ist Ökonom sowie Mitglied des Stiftungsrates und Direktor des Liberalen Instituts, Zürich (Schweiz). ECAEF bedankt sich beim Liberalen Institut für die freundliche Genehmigung, seinen Beitrag ebenfalls zu veröffentlichen. 

Unzulässiger Eingriff in persönliche Freiheit

Liewo Prinz Michael von Liechtenstein

Interview von Liewo-Redakteur Michael Winkler mit Prinz Michael von und zu Liechtenstein – erscheinen am 13. März 2016

Im Kampf gegen den Terror will die EZB grössere Banknoten abschaffen, zum anderen eine Bargeld-Obergrenze einführen. Dem ganzen steht der Präsident des Think Tanks ECAEF, Prinz Michael von und zu Liechtenstein, kritisch gebenüber. Er wagt im Gespräch mit der Liewo* eine Einschätzung der Gefahrenlage. Lesen sie den gesamten Beitrag hier ->  Liewo: Prinz Michael von Liechtenstein (PDF, 273kb)


*Liewo ist eine Wochenzeitung im Fürstentum Liechtenstein. Sie wird sonntags in alle Haushalte in Liechtenstein verteilt. Aktuelle Auflage: 37500 Exemplare.

Jacques Rueff Conference in Monaco

Jacques Rueff Conference in Monaco

“No religion spread as fast as the belief in full employment, and in this roundabout way, allowed governments that had exhausted their tax and borrowing resources to resort to the phony delights of monetary inflation.” Jacques Rueff (1896-1973), 7th Minister of State of Monaco

Irresponsible socio-economic and fiscal policy measures with alarming demographic problems and depleted state coffers have brought most of the European Welfare State to the brink of collapse. The explosive immigration issues lures masses of disenchanted citizens increasingly to populist rhetoric and confiscatory government actions that challenge the very foundations of a civil society, democratic principles, and the rule of law.

The I. International
Jacques Rueff Conference

Principality of Monaco, November 8, 2016

Topic:
On the Worldwide Collapse of the Welfare State.
Will the End of a Daydream Turn into a Nightmare?

The I. International Jacques Rueff Conference is an academic one-day academic co-operation of CEPROM (Center of Economic Research for Monaco, MC) and ECAEF (European Center of Austrian Economics Foundation, FL).

Academic Director:  Kurt R. Leube, ECAEF (krleube@stanford.edu)
Administrative Director:  Emanuel Falco, CEPROM (cecile@mlp.mc)
Media Contacts: Nicolas Saussier, CEPROM (nsaussier@palais.mc)
Conference Date: November 8, 2016
Participation: by invitation only
Location: Musee Oceanographique de Monaco, Principality of Monaco
Conference Languages: English and French; simultaneous translation

Conference Venue:
09:00-9:30 Registration
09:30-9:45 Welcome: H.S.H. Prince Albert II. and H.S.H. Prince Michael of Liechtenstein

Session I: The End of a Daydream (9:45-12:15)
09:45-10:00 Chair: Pedro Schwartz (ES)
10:00-10:30 10:00-10:30 Unlike Socialism, the Welfare State cannot be Defined: Antonio Martino (I)
10:30-10:45 Discussion
10:45-11:15 Coffee break
11:15-11:45 The Fatal Illusion of ‘Social Justice’: Hardy Bouillon (D)
11:45-12:15 Discussion

12:15-14:15 Luncheon for speakers and invited guests

Session II: The Beginning of a Nightmare (14:15-16:30)
14:15-14:30 Chair: H.S.H. Prince Michael of Liechtenstein (LI)
14:30-15:00 Unintended Consequences of the Welfare State: Victoria Curzon-Price (CH)
15:00-15:15 Discussion
15:15-15:45 On the Looming Financial Fiasco: Pascal Salin (F)
15:45-16:00 Discussion
16:00-16:30 Coffee break

Session III: There is a Way Out! (16:30-18:40)
16:30-16:45 Chair: Pedro Schwartz (ES)
16:45-17:15 An Inspiring Revolution: Pension Savings in Personal Accounts: Carlos Gomez (Chile)
17:15-18:15 Panel discussion with Bouillon, Curzon-Price, Gomez, Klaus, Salin)
18:15-18:30 Discussion general
18:30-18:40 Farewell Remarks: Emmanuel Falco, CEPROM (MC)

18:50-19:50 Farwell Reception at the Palace for invited guest and speakers, hosted by H.S.H. Prince Albert II.