Netzwerkpreis Hayek-Gesellschaft 2018

Netzwerkpreis Hayek-Gesellschaft, Weimar, 15. Juni 2018. In seiner Funktion als Präsident der ECAEF nahm S.D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein den diesjährigen Netzwerkpreis der Hayek-Gesellschaft entgegen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der jährlich ausgetragenen Hayek-Tage in Weimar statt. Die ECAEF ist damit der dritte Medaillenträger des seit 2016 vergebenen Preises. Bisherige Netzwerkpreisträger:

2016: Students for Liberty

2017: Young Leaders

2018: ECAEF

Netzwerkpreis Hayek-Gesellschaft 2018
Netzwerkpreis Hayek-Gesellschaft 2018: ECAEF

Laudatio von Hardy Bouillon*

Die Verleihung eines Preises ist immer eine erfreuliche Angelegenheit, vor allem dann, wenn man – wie im vorliegenden Fall – eine so verdienstvolle Institution und deren Repräsentanten würdigen kann wie das ECAEF und deren Präsidenten S.D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein.
Die ECAEF, die European Center of Austrian Economics Foundation ist eine liechtensteinische Stiftung mit Sitz in der Landeshauptstadt Vaduz. Sie versteht sich als Think Tank und fühlt sich insbesondere der individuellen Freiheit, der Eigenverantwortung, dem Privateigentum und dem freien Markt sowie der beschränkten Staatsgewalt verpflichtet.
Sie tut dies in vielfältiger Weise; z.B. durch die alljährliche Gottfried von Haberler-Konferenz, die dieses Jahr zum 14. Mal stattfand, oder durch den Vernon-Smith-Preis, den die ECAEF alle Jahre wieder an junge Wissenschaftler und Studenten vergibt, die im eigens ausgeschriebenen Essay-Wettbewerb durch ihre Beiträge glänzen. Hinzu kommen eine Buchreihe, die ECAEF Studien zur Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, diverse Konferenzen und Veranstaltungen auch außerhalb des Landes, wie z.B. die Jacques-Rueff-Konferenz in Monaco, und die regelmäßige Publikation von ECAEF-News.
Sie sehen, bei der ECAEF weiß man, wie man erfolgreich Netzwerke bildet. Dass dem so ist, ist auch uns nicht entgangen. Und so freuen wir uns, dass wir den diesjährigen Netzwerkpreis an die ECAEF verleihen dürfen.


*Hardy Bouillon (*1960) studierte Philosophie und Kunstgeschichte in Albuquerque, Oxford und Trier, wo er heute als Außerplanmäßiger Professor lehrt. Gastprofessuren führten ihn nach Duisburg-Essen, Frankfurt, Prag, Salzburg, Wien und Zagreb. Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen Ordnung, Evolution und Erkenntnis (1991), Freiheit, Liberalismus und Wohlfahrtsstaat (1997) und Wirtschaft, Ethik und Gerechtigkeit (2010). Bouillon gab zudem zahlreiche Sammelbände heraus, stellte Breviere zu Popper und Kant zusammen und verfasste viele Artikel in führenden Zeitungen, wie etwa FAZ oder NZZ. Hardy Bouillon gilt als einer der führenden liberalen Sozialphilosophen.