|
? ein internationaler Vergleich
von Pierre Bessard
In einem grossen Schwung haben die Regierungschefs und Finanzminister der G20 alte Werte ?ber Bord geworfen. Die Regierungen d?rften nicht schweigen, wenn es um Steuerangelegenheiten geht. ?Die Zeit des Bankgeheimnisses ist vorbei?, hiess es am 2. April 2009 in London. ?Einstimmig? haben die G20- Regierungen andere Staaten, die an der Konferenz nicht vertreten waren, auf schwarze und graue Listen, sich selbst aber auf eine weisse Liste gesetzt. Welche Regierung ? aus welchen Gr?nden auch immer ? zu den Steuererkl?rungen anderer nicht aussagen will, wird als unkooperativ bezeichnet und wird mit willk?rlichen Aussenhandelssanktionen belegt.
Wo einst galt: Schweigen ist Gold, Reden ist Silber, da gilt heute Reden ist Rettung, Schweigen ist Verderben. W?hrend fr?her Regierungen ihr nationales Recht bis zu den Staatsgrenzen durchsetzten, dehnen sie es heute ganz selbstverst?ndlich auf Gebiete jenseits ihrer Grenzen aus, wenn es darum geht, zu steuerrelevanten Informationen zu gelangen. W?hrend fr?her der Steuerwettbewerb die Staaten dazu anhielt, Steuerleistungen ihrer B?rger mit staatlichen Gegenleistungen zu honorieren, setzt sich heute, nach erfolgreicher Unterdr?ckung des Steuerwettbewerbs, der Grundsatz von ?Steuern als Leistungen ohne Gegenleistung? durch. W?hrend es in Deutschland bislang etwa 3.000 bis 4.000 Fahndungsbeamte gab, ist ihre Zahl nach dem Hinzukommen nicht mehr ben?tigter Zollbeamten auf etwa 10.000 gestiegen. ...
Klicken sie hier, um den gesamten Artikel herunterzuladen (PDF) |