Im Zuge der Panama Papers

Auszug aus einem Beitrag von Prinz Michael von und zu Liechtenstein, erschienen in ‘WirtschaftRegional’, Freitag, 10. Juni 2016, Vaduz.

«Vermögen ist so vielfältig wie die Menschen, die dahinter stehen.»

   Ein dunkles Raunen ging durch die Öffentlichkeit, als im April die Panama Papers ihrengrossen Auftritt hatten. Die Panama Papers handeln von einem grossen Datenhaufen, den eine auf Anonymität bedachte Quelle einer panamaischen Kanzlei entwendet hat, um ihn dann einer überregionalen Tageszeitung kostenlos zukommen zu lassen. Der Auftrag: an die Öffentlichkeit bringen; das Motiv: undurchsichtig; die Story: Vermögensstrukturen über Offshore-Firmen. Eine Story, die Zündstoff bietet für spekulative und wertende Berichterstattungen und die dazu führt, dass die grenzüberschreitende Vermögensstrukturierung als etwas Negatives verurteilt und in eine unmoralische Ecke gedrängt wird. Und damit die Realität verdreht.

   Vermögen ist so vielfältig wie die Menschen, die dahinter stehen, und beschränkt sich nicht auf Bankkonten, Portfolios oder Liegenschaften. Kunden des liechtensteinischen Treuhandwesens stehen vor grossen, komplexen Vermögenssituationen und stammen aus Ländern mit unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Ausgangslagen. Mit ihren Vermögen wollen sie bestimmte Ziele erreichen, beispielsweise im familiären, unternehmerischen oder philanthropischen Bereich. Ziele, die voraussetzen, dass das relevante Vermögen geordnet, mit Weitsicht geplant und rechtlich gesichert wird. Sie wenden sich Liechtenstein zu, weil es eines der wenigen Länder ist, das ein sicheres, stabiles und rechtsstaatliches Umfeld bietet und Expertise in der langfristigen Vermögensplanung und Vermögenssicherung nachweisen kann; die wesentlichen Grundvoraussetzungen für langfristig ausgerichtete Vermögensstrukturen …

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