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Austrian School of Economics

The twilight of a European dream

GIS statement by Prince Michael of Liechtenstein

United States President Donald Trump is threatening to impose economic sanctions against countries that he claims create unfair trade advantage to themselves by artificially depressing their currencies. His main targets are Germany, Japan and China.

An interesting argument is used in the case of Germany. The U.S. points out that as part of the eurozone, Germany uses a currency that is weak because European economies burdened with immense structural problems are also parties to the system. President Trump’s negative generalization puts Germany in a difficult position and may end up driving another nail into the euro’s coffin.

False diagnosis

The common currency was a fantastic project for enhancing trade within the EU’s internal market. It was a real help for business. So why is the euro being questioned now? The often-heard argument is that for a common currency to work properly, common economic and fiscal policies needed to be in place. Before the euro, Europe’s weaker economies could remain competitive by devaluing their currencies. Now, this avenue is closed to eurozone members. However, this view is superficial and takes a short-term perspective.

The true problem with the euro is that from the onset it has been used as a political tool. Unprepared economies, such as Greece, were invited to join the currency club, ignoring the admission criteria. The internal market’s excessive regulations, meanwhile, did not allow these weaker economies to increase their productivity.
Worst of all, the ceiling on the governments’ budget deficits, set at a maximum of 3 percent of GDP in the Maastricht Treaty, was not respected. Public overspending and waste in most member states have led to the accumulation of vast loads of debt. Germany and France set a bad example by violating the deficit ceiling first.
The European Central Bank (ECB) has made this drama still worse when, disregarding its obligation to be independent of politics, it added fiscal measures, such as buying public debt, to its monetary policy toolbox. The real duty of the ECB was to protect the value of the currency.
The effect of the ECB’s policy of limitless purchases of sovereign bonds has been to delay desperately needed reforms in eurozone countries.

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Trumps verhängnisvoller Nationalismus

LI-Paper von Richard Ebeling

Die von der US-Regierung eingeschlagene Richtung verspricht dunkle Zeiten für freiheitliche Werte wie Privateigentum und den begrenzten Staat.
Kaum hatte Donald Trump seine Hände von der Bibel genommen, auf welche er den präsidialen Eid geleistet hatte, die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika zu erhalten, zu schützen und zu verteidigen, begann er auch schon damit, die Stossrichtung der US-Regierung radikal und schnell zu transformieren. Bereits hat er eine Reihe von präsidialen Verfügungen unterschrieben. Einige von ihnen, obwohl sie offensichtlich unterschiedliche intrinsische Qualitäten innehaben, sind kennzeichnend für die Prämissen und Prinzipien, die Donald Trump in einer Vielzahl seiner Entscheidungen leiten werden. Die eingeschlagene Richtung lautet: politischer und ökonomischer Nationalismus.
Viele Konservative und einige Liberale preisen die an sich gute Entscheidung Trumps, die Keystone-Pipeline voranzutreiben oder sein Versprechen, die steuerlichen und regulatorischen Belastungen für amerikanische Unternehmen zu reduzieren. Aber die Frage lautet doch: Warum wird er diese wirtschaftspolitischen Änderungen vorschlagen oder umsetzen? Ist der Grund tatsächlich, dass er glaubt, dass die Regierung die Individuen grundsätzlich frei leben lassen sollte und diese ihr persönliches Leben eigenverantwortlich gestalten sollen dürfen?
Dies ist offensichtlich nicht der Fall. Trumps Vision ist nicht jene der individuellen und wirtschaftlichen Freiheit. Es ist vielmehr das kollektivistische Ideal einer politisch bestimmten «nationalen Grösse», zu welchem alle Amerikaner beitragen sollen — wenn nicht freiwillig, dann eben durch die fiskalische und regulatorische Hand des Staates …

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Kleines Lesebuch über den Freihandel

freihandel_ebook_detmar-doering
Kleines Lesebuch über den Freihandel. Ebook von Detmar Doering.

Editor: Detmar Doering,
Vorwort: Otto Graf Lambsdorff

“Der Freihandel, eine der grössten Segnungen, die eine Regierung einem Volk erweisen kann, ist dennoch in fast jedem Lande unpopulär”. Von dem britischen Historiker Thomas Babington Macaulay stammt dieser Stoßseufzer aus dem Jahre 1824. Viele Verfechter des freien Welthandels können ihn nachempfinden. Anscheinend erhalten die Theorien, die den Freihandel stützen, so manche Wahrheit, die tief im menschlichen Geist verwurzelten Vorurteilen und Instinkten widerspricht. Viele Menschen können sich zum Beispiel anscheinend nicht vorstellen, dass ein freier und offener Welthandel den ärmsten und schwächsten Völkern dieser Welt nutzt. Dabei ist in Wirklichkeit gerade der Freihandel das beste Instrument der wirtschaftlichen Entwicklung für die Benachteiligten dieser Welt, das wir kennen. Dort, wo wirtschaftliche Unfreiheit herrscht, ist auch die Armut am größten. Die Wahrheit ist: Kaum eine ökonomische Doktrin ist so sehr durch Theorie und Praxis bestätigt worden wie die des Freihandels …

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XIII. International Gottfried von Haberler Conference

‘Interventionism is a system that is contradictory and unsuitable even from the point of view of its sponsors, that cannot be carried out logically, and whose introduction in every case can effect nothing but disturbances in the smooth functioning of the social order based on private property’.

Ludwig von Mises (1881-1973)

haberler conference 2017

The Economics and Politics
of Interventionism

Wenn Bürokraten Unternehmer spielen:
Die Politik des Interventionismus

The XIII. International Gottfried von Haberler Conference will take place on May 19, 2017 in Vaduz, at University of Liechtenstein. Topic: “The Economics and Politics of Interventionism” – German translation: “Wenn Bürokraten Unternehmer spielen: Die Politik des Interventionismus”. The event will be organized and hosted by ECAEF – European Center of Austrian Economics Foundation.

By invitation only

Admission:
General: CHF 100 / 100 Euro; Students: CHF 50 / 50 Euro

Academic Director:
Kurt R. Leube, Tel. +1 650 248 4955; email: krleube at stanford edu

Administration and Media Contacts:
Rosmarie Lutziger, Tel. +423 235 1570, email: rosmarie.lutziger at lgt com

Conference Schedule on May 19, 2017
9:00-9:30 Registration/Fee
9:30-9:45 Welcome and Opening;
H.S.H. Prince Michael of Liechtenstein

Session I:
On Monetary and Economic Interventions
9:45-10:00 Chair: Peter Fischer (CH)
10:00-10:30 “Über den Missbrauch der Geldpolitik” (On the Abuse of Monetary Policy); Joachim Starbatty (D)
10:30-10:45 Discussion
10:45-11:15 Coffee break
11:15-11:45 “Subsidies: When ‘Free’ Comes at High Cost” (Subventionen sind teuer erkaufte Geschenke); Johan Norberg (S)
11:45-12:15 Discussion

12:15-13:45 Buffet Luncheon for all participants at conference site

Session II:
Interventionism Undermines the Legal Framework
13:45-14:00 Chair: Beat Kappeler (CH)
14:00-14:30 “Plurimae Leges, Summa Injuria: Die Gesetzesflut erzeugt grösstes Unrecht” (The Flood of Rules creates Injustice);  Carlos Gebauer (D)
14:30-14:45 Discussion
14:45-15:15 “On Environmental Regulations, Private Property and Free Markets” (Umweltschutz, Privateigentum, freie Märkte); Terry L. Anderson (USA)
15:15-15:30 Discussion
15:30- 16:00 Coffee break

Session III:
Some Adverse Effects of ‘Social Engineering’and Censorship 
16:00-16:15 Chair: Beat Kappeler (CH)
16:15-16:45 “Wieviel Umverteilung verträgt eine Demokratie?” (How Much Redistribution Can Democracy Withstand?); Erich Weede (D)
16:45-17:00 Discussion
17:00-17:30 “Lügenpresse? Über Journalismus, Zensur und Political Correctness” (Fake News? Does Political Correctness censure free Journalism?); Karl-Peter Schwarz (A)
17:30-18:00 Discussion (topic and general)

18:00-18:10 Farewell address:
H.S.H. Prince Michael of Liechtenstein
18:20-18:30 Transportation by bus to Vaduz Castle
18:30-19:30 Farewell Cocktail Reception at Vaduz Castle

Please note: Some titles might change. Relevant literature will be offered for sale by www.buchausgabe.de

Da droben in Davos

Elite auf dem Gipfel: Weltwirtschaftsforum 2017 in Davos (Bildquelle: Shutterstock, Beitrag: eigentuemlich-frei)


Da droben in Davos – Die selbsternannte Elite hält sich für moralisch überlegen | Wäre das Weltforum in Davos eine Sache der Wirtschaft, würde es für die eigenen Kosten aufkommen. Und Staatschefinnen oder linke Vordenker wären gar nicht eingeladen. Aber das Kürzel stimmt schon: „WEF“ heißt „Welt-Elite-Forum“.
„Elite“ bezeichnet eine Gruppe von Menschen, die sich von der Masse oder vom Durchschnitt abhebt. Im soziologischen Sinne des Wortes handelt es sich um eine Auslese aufgrund von Leistungen und Fähigkeiten. Eine Auslese hat jedoch immer ein Wettbewerbsmoment. Weil sich eine Person derzeit von der Masse abhebt, heißt das noch lange nicht, sie bleibe auf Dauer leistungsfähiger als der Durchschnitt. Und jederzeit kann diese Auslese durch neue Individuen herausgefordert werden. So weit, so gut.
Problematisch wird die „Elite“, wenn eine Gruppe sich selbst als solche stilisiert. Und definitiv zur Gefahr wird die Elite, wenn sie auch noch den Anspruch erhebt, ethisch-moralisch besser zu sein als die anderen Menschen. Und das passiert in Davos. Statt sich wirtschaftlichen Zusammenhängen zu widmen, versammelt sich eine selbsternannte Elite, um uns, der Masse, die Leviten zu lesen.

Globalisierung des Guten

Der neueste Coup der Moralelite ist: Attacken auf die Globalisierung sind schlecht. Das ist nicht utilitaristisch zu lesen. Sie sind nicht schlecht für die Globalisierung. Sie sind an sich, also moralisch, schlecht. Das ist interessant. Denn es war das WEF selbst, das unter lautem Getöse entschied, sich den Globalisierungskritikern zu öffnen. Der Teufel – in diesem Fall die Elitenmoral – steckt eben im Detail. Denn im alpinen Olymp wurde gerichtet. Es wurde befunden, Globalisierungskritik von links sei gut; jene von rechts böse.
Noch viel interessanter ist, wie sich der Begriff der Globalisierung nicht nur in Davos veränderte. Als er die mediale Welt betrat, meinte er die betriebswirtschaftliche Ausdehnung der Wertschöpfungsketten über die ganze Welt. Das hat Kritiker auf den Plan geholt. Im letzten Jahrzehnt fand jedoch auch eine Ausdehnung sämtlicher Weltregularien und Weltregulatoren statt. Globale Standards für Besteuerung, global geächtete Wirtschaftspraxen, automatischer Informationsaustausch in der Steuereintreibung sind Beispiele für diese Regulierungsglobalisierung.
Diese Globalisierung der Überwachung ist jene, die das WEF als moralisch gut bezeichnet. Denn im Gleichschritt mit ihr können globale Unternehmen Wertschöpfungsketten ausdehnen. Aber weil diese Art der Globalisierung eben nicht betriebswirtschaftlich, sondern regulatorisch erfolgt, ist ihr Preis hoch. Die weltumspannende Regulierung verzerrt die Märkte zugunsten der bereits etablierten Firmen. Das Wettbewerbsmoment zwischen Unternehmen, aber auch zwischen Staaten wird gänzlich ausgeschaltet. Damit verstärken sich globale Ungleichheiten …

Weiterlesen -> Da droben in Davos (PDF, 900kb)
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