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Austrian Economics

Der europäische Wohlfahrtsstaat als Heilanstalt

Essay von Werner von Tabarelli*

Als Gegenbild zur feudalen Willkürherrschaft haben die Gelehrten des Mittelalters auf dem moralischen Fundament der jüdisch-christlichen Nächstenliebe den naturrechtlichen Rahmen abgesteckt, innerhalb dessen ein friedliches Miteinander der Menschen in Freiheit möglich wäre. Die Ausbeute dieser Tradition, die sich über ein Jahrtausend hinzog, lässt sich wie folgt zusammenfassen: Den natürlichen Rechten der Menschen, Freiheit, Gleichwertigkeit und Menschenwürde stehen Rechtspflichten gegenüber: Nämlich einerseits die ausgleichende Gerechtigkeit, u.a. mit dem Verbot der Ausübung von physischer Gewalt gegenüber Mitmenschen, mit dem Verbot von List und Betrug und mit dem Schutz des privaten und öffentlichen Eigentums. Andererseits die verteilende Gerechtigkeit. Darin vor allem die Pflicht des allmächtigen Staates, aus seinen Steuereinkünften gerechte Teile an die Bedürftigen abzugeben. Aus diesem Ideengerüst hat sich der moderne Sozialstaat entwickelt.

Nun weiß mittlerweile allerdings jedes Kind, dass der Staat heutzutage sehr lange Zeit hindurch viel mehr ausgeben kann, als er Einkünfte hat — ungedecktes Papiergeld, Staatsverschuldung und die sog. Geldschöpfung ermöglichen das. Die europäischen Wohlfahrtsstaaten machen davon reichlich Gebrauch: Die EU beherbergt zwar nur rund 7 Prozent der Erdbevölkerung und bringt es auf knapp ein Viertel des Welt-Sozialproduktes. Von den weltweiten Ausgaben für Soziales, entfallen aber auf die Europäische Union allein mittlerweile fast drei Fünftel aller entsprechenden Aufwendungen. (https://mises.org/blog/europes-unsustainable-welfare-state)

Der europäische Wohlfahrtsstaat will nicht nur die Daseinsnöte der Bürger beheben, er will vielmehr von der Wiege bis zum Grabe vorsorgen, — «well being» vom Kindergeld über die Integration von Migrantenströmen bis zur Gesundheit und Rente. Als Folge sind inzwischen rund Dreiviertel der europäischen Bevölkerung in irgendeiner Weise vom Wohlfahrtsstaat abhängig. Das dafür benötigte Geld holt sich der Staat entweder auf die erwähnte verstohlene Weise, bei der die Betroffenen den Aderlass gar nicht merken, oder er zwackt sie ganz offen in Form von Steuern und Abgaben vom allgemeinen Wohlstand ab. In der EU beläuft sich die durchschnittliche Steuerbelastung mittlerweile auf fast die Hälfte der Einkommen. Diese im Lauf der Jahrzehnte immer maßlosere Umbildung des Sozialstaates zum Wohlfahrtsstaat untergräbt aber sowohl die verteilende, wie auch die ausgleichende Gerechtigkeit.
Denn eine große Keksdose, in die jeder scheinbar nach Belieben greifen kann, korrumpiert. Recht, Rechtschaffenheit und Vertragstreue, aber auch Fleiß und eigenes Bemühen um individuellen Erfolg sowie Sorgsamkeit im Umgang mit den verfügbaren Mitteln verkümmern zwangsläufig zu fragwürdigen Sekundärtugenden (Robert Leicht). Es kommt zu Verteilungskämpfen, zu Kungeleien, zu Gewaltexzessen und Kriminalität, zu verlogenen Propagandaschlachten und zu begehrlichen — aber mitunter der Form nach sogar legalen — Eingriffen ins Privateigentum von Bürgern sowie zur Verschwendung der im Gemeinschaftseigentum befindlichen Sozialkassenbestände.

Gewissermaßen im Widerspruch zu diesem anarchischen Spektakel steht die Art und Weise, in der im Wohlfahrtsstaat Ansprüche gegen die Allgemeinheit ausnahmslos mit Rechts-, Gerechtigkeits- und Moralvorstellungen unterfüttert werden. Stets kämpfen die Betreffenden für ihre Sache mit der Gebärde des von vornherein unstreitig moralisch im Recht Befindlichen im Namen der gottgewollten Menschlichkeit, der Humanität, der Nächstenliebe — und vorab natürlich immer auch insbesondere im Namen des Gemeinwohls. Im Evangelium des Johannes (12, 3-6) liest man von Judas, der sich darüber beschwert, dass eine Frau Salbe auf die Füße Jesu gibt: Die Salbe hätte man für viel Geld verkaufen und den Erlös den Armen geben können, wendet er ein. — Johannes stellt aber klar: »Das sagte er nicht, weil er ein Herz für die Armen gehabt hätte, sondern weil er ein Dieb war …«.

In der Tat bleibt der Nutzen der Politik des Wohlfahrtsstaates für die betroffenen Menschen immer irgendwie im Trüben. Der an der Universität Uppsala lehrende Politikwissenschaftler Nils Karlson, Mitglied der Mont Pèlerin Society, zeichnet jedenfalls am Beispiel seines Heimatlandes Schweden ein beunruhigendes Bild der Folgen des auf die Spitze getriebenen Wohlfahrtsstaates (NZZ, 31.7.2004): Während eines halben Jahrhunderts seien in Schweden keine neuen Arbeitsplätze geschaffen worden. Desgleichen sei in den letzten fünfzig Jahren in Schweden kein einziges börsennotiertes Großunternehmen mehr gegründet worden. Erschreckend das Abrutschen Schwedens hinsichtlich des Bruttoinlandproduktes pro Kopf: Nach Karlson belegte Schweden 1970 diesbezüglich noch den 4. Platz. Knapp fünfzig Jahre später ist das Land auf Rang 17 abgestürzt. (siehe de.wikipedia.org, Liste  der Länder nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf) Karlson berichtet weiter, dass im Jahr 2004 mehr als ein Fünftel der erwerbsfähigen Schweden keiner Beschäftigung mehr nachging. Sie lebten von verschiedensten staatlichen Wohlfahrtsprogrammen wie Frühpensionierungen, Arbeitslosenentschädigungen, Krankengeldern usw. Dazu kommt noch das Immigrationsproblem

(https:/www.gatestoneinstitute.org/10605/sweden-failed-state): Die schwedische Polizei kann von jeweils sieben Verbrechen nur noch ein einziges aufklären. In einem offiziellen Bericht (Utsatta områden 2017) erklärt sie, dass es im Land derzeit 66 völlig ‘rechtsfreie’ Gebiete gebe, in die die Polizei nicht mehr vorzudringen wage. Die Anzahl solcher no-go-Zonen wächst mit atemberaubender Geschwindigkeit. 2016 waren es erst 55.
Aufschreckende Entwicklungen und Konflikte ähnlicher Art sind seit dem antiken Rom der späten Kaiserzeit das kennzeichnende Merkmal des Wohlfahrtsstaates. Offenbar bedarf das wunderliche Humanitäts-Ideal, das dem Wohlfahrtsstaat zugrunde liegt, der Korrektur. So jedenfalls kann das biblische »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst« (Lev 19,18; Mt 22,39f; Mk 12,31) unmöglich gemeint gewesen sein.

Im Matthäus-Evangelium heißt es (a.a.O.), Nächstenliebe sei das allgemeine Gesetz, die universa lex. Das ist nicht etwa ein neues, ein elftes Gebot. Sondern der Begriff Nächstenliebe fasst in einem Wort die Du-sollst-nicht-Gebote des Dekalogs zusammen: »übe nicht Gewalt gegen deinen Nächsten«, »rede kein Falschzeugnis«, »begehre nicht deines Nächsten Gut«. Das mit »Liebe…« verdeutschte Wort in den Urtexten der Schrift — agapão (altgr.) bzw. diliges (lat.), — sollte also zeitgemäßer vielleicht mit »Respektiere…« übersetzt werden: »Respektiere deinen Nächsten wie dich selbst.« Man kann unmöglich alle Menschen lieben, aber man sollte sie respektieren. Die biblische »Nächstenliebe« meint im Grunde »Solidarität«. Sie ist keinesfalls ein Freibrief, die grundlegenden Rechte und Rechtspflichten in den Wind zu schlagen, die eine menschliche Gemeinschaft in Frieden und Freiheit möglich machen. Sie erinnert vielmehr eben umgekehrt daran, die Freiheit, Gleichwertigkeit und Menschenwürde zu respektieren und den daraus folgenden Rechtspflichten nachzukommen.

Es sind die die vom Wohlfahrtsstaat geweckten unerfüllbaren Ansprüche, die zu Gewalt und Kriminalität, zu Lüge, Enteignung der Bürger und zur Verschwendung verführen. Um den aus den Fugen geratenen Wohlfahrtsstaat unter Kontrolle zu bringen, müssen wir zuallererst die Solidarität und das Recht wieder miteinander versöhnen.

* Werner Tabarelli: Stiftungsrat, ECAEF – European Center of Austrian Economics Foundation (www.ecaef.li), Fürstentum Liechtenstein

Mises – Inflation and Legislation

Ludwig von Mises, Rede 1920, Gerichts-Zeitung, Wien, Austria
Ludwig von Mises, Rede 1920, Gerichts-Zeitung, Wien, Austria

by Federico Salazar (Mises Institute, Peru)

Looking for some essays by Ludwig von Mises to be translated into Spanish for the new Mises Institute Peru, I was glad to find an unknown and non inventoried review by Mises of a book written in Polish and also a review by Carl Menger on the teaching of Economics in Germany and Austria. However, one of the most interesting material found was a short paper which Ludwig von Mises delivered in the Viennese Juridical Society on February 3 and March 8, 1920. His lecture was published as “Die Geldentwertung und das Recht” (‘Inflation and Legislation’) in the Gerichts-Zeitung in May 1920. The similarities to the current situation are obvious. You can download this issue of the Gerichts-Zeitung right here as PDF.

The following file contains Mises’ essay “Die Geldentwertung und das Recht”, starting from page 139
-> Download PDF (3.0MB)

A second file contains Mises’ closing remarks, see page 159
-> Download PDF (3.1MB)

Palm oil, Russian fighters and the European Parliament

GIS Statement

GIS statement by Prince Michael of Liechtenstein

Indonesia, the world’s fourth-largest country population-wise, is the world’s largest exporter of palm oil. The value of this export exceeds $12 billion per year, which accounts for some 8 percent of the value of Indonesia’s total exports. Palm oil production and export is a crucial part of the country’s economy. The main importers are India, China, the European Union and Pakistan.

Palm oil is a tropical product and there is concern that too much rainforest is being cleared, especially in the Indonesian archipelago, to free land for palm oil production. Deforestation is a problem. It cannot be stopped, however, by trying to limit the production of palm oil. Sustainable harvest, and proper use and marketing of tropical timber and other products are parts of a better solution. The commercial value of the rainforest to the local population also needs to be recognized, like Alpine forests are. These are key components for an effective approach to stop excessive deforestation.

The problem in Indonesia is not the production of palm oil, but the lack of market incentives for a sustainable, economically and ecologically viable use of the forests. Such incentives make preservation in the population’s interest.

Rain forests are important. A market for tropical products exists. Economies do not respond to sticks, but they work fine with market carrots. The underlying cause, unfortunately, of the tropical deforestation problem is a combination of a short-term view and the lack of property rights. Forestry is a very long-term business. A tree planted today will only be harvested two generations later. Sustainable forestry, with the exception of selected preserve areas, cannot be enforced by putting limits on timber or other products, such as palm oil or coffee. Only property rights, efficient regulation of the use of forests and efficient markets lead to the desired results. This can be achieved in Indonesia and elsewhere.
Against this backdrop, it is rather arrogant for the Western world to try to force developing countries into declaring major parts of their territories as natural preserves that cannot be touched. The United States and Europe cannot be the nannies telling Asian, African and South American countries how to use their national resources. It is naive to believe that this concept can work.

Unintended consequences

Ignoring reason, the European Parliament passed a resolution in April 2017 to promote the reduction of palm oil imports to fight deforestation. It certainly meant well, but the policy is wrongheaded and harmful to Indonesia’s emerging economy.
A long-term, sustainable effect could be achieved by promoting the policies mentioned above and offering access for tropical timber and other products to European markets – at reasonable (not dumping) prices.
It is fascinating how immediately the EU parliamentarians’ “good” intentions triggered a development frustrating the initiative. It happens that Indonesia needs to upgrade its air force with a new generation of fighter planes. Instead of buying American, as in the past, Jakarta is ordering Russian Su-35 fighters and will pay for them with tropical crops, mainly palm oil. This transaction will compensate Indonesia for potential losses in EU markets, and is therefore in its vital interest.
Oops! So, Indonesia will continue exporting palm oil, a necessity for its economy, wellbeing and social stability. Russia secures a needed supply of tropical products, and, additionally, expands the markets for its defense industry. This helps Russia’s economy and its military strength. At the same time, the outcome weakens the effectiveness of the Western sanctions against Russia and underscores the futility of the EU Parliament’s forest preservation policy.
“Feel-good” initiatives should be carefully thought through before implementation, and their effects weighed between the intended and unintended potential consequences.

Read the original article here ->
GIS | Geopolitical Intelligence Services

Wiederentdeckte Buchbesprechung von Ludwig von Mises

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Mit Einleitung von Federico Salazar (Mises Peru Institute)

Im Namen des Staates is not a very well-known book by Ludwig von Mises. The title refers to such famous dicta as “in name of the Father” or “in the name of God”. To cross from God to State seems quite absurd. But it wasn’t for Ferdinand Lasalle, who, more than Marx, was the driving force of German socialism. “The state is God” is a saying attributed to him, but without any precise reference to his works. The attribution is made by Julius Freser (“Was wollen Sie? Der Staat ist Gott!”, in Gustav Mayer, “Lasalleana”, in Archiv für Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung [Archive for the History of Socialism and the Workers Movement], Vol. I, p. 196, edited by Carl Grünberg.
Grünberg was a teacher of Mises’ and also of Kelsen’s at the University of Vienna. Talking to my friend Enrique Ghersi about the non-deciphered relationship between Mises and Kelsen, it seemed important to me to investigate the probable affinities between Kelsen and socialism and, more generally, between legal positivism and statism.
In that connection, it seemed advisable to read “Sozialismus und Staat”, published in 1921, in Grünberg’s Archiv (vol. IX) and “Marx oder Lasalle?” (Archiv, vol. XI). The first one will be re-issued this year in volume 6 of the Works of Kelsen, but the other one won’t. In those days I found an online antiquarian bookshop offering a re-issue of the whole collection of the Archiv for an interesting price. I bought it. A week ago, I started reading the tables of content of each volume and found a triple recension by Mises of books by Cassel, Diehl and Gelesnoff on economic theory (Archiv, vol. X, pp. 89-99).
I didn’t remember such a recension existed, so I looked for references in highly regarded sources such as Bettina Bien Greaves’ Mises: An Annotated Bibliography; Der unbekannte Mises by Kurt R. Leube; Selected Writings of Ludwig von Mises, edited by Richard M. Ebeling, and the biography by Jörg Guido Hülsmann, Mises, The Last Knight of Liberalism. I didn’t find any notice about the recension, so I immediately asked my friend Enrique to help me contact the author of the Unbekannte Mises. The generous answer of Professor Leube allows us to read Mises’s text online, which was hidden until now in the Archive for The History of Socialism and the Workers Movement.

Download ->
Ludwig von Mises: Rezension Cassel, Diehl, Gelesnoff (1922) – PDF

Reviving the Austrian Tradition

reviving-austrian-school-of-economics
https://www.liechtenstein-academy.com/services/austrian-economics/

Everything you always wanted to know about the Austrian School of Economics

by Alvino-Mario Fantini

Speaking about Austrian Economics—or, rather, ‘the Austrian Tradition’—is often met with raised eyebrows.  It’s not just that the vast majority of people are unacquainted with this tradition. It’s more a consequence of having been purposefully ignored by the leading departments of economics around the world. Even Austrian universities fail to teach it anymore.

All that may be about to change. The Liechtenstein Academy, a non-profit educational institution set up last year, aims to provide students with a broad multi-disciplinary education in the basics elements of the Austrian School of Economics and, more generally, the Austrian Tradition.

The brain-child of HSH Prince Philipp of Liechtenstein, the Liechtenstein Academy will offer a program of eight ‘modules’, each focusing on a different aspect of this intellectual tradition. These modules will focus on economics, philosophy, law, politics, and sociology, all of which are essential to understand the Austrian Tradition.

“It is important for students to understand that the Austrian Tradition is not just about economics,” says Kurt R. Leube, a fellow at the Hoover Institution at Stanford University, during a recent interview. It is a whole “methodology of value”, he explains, which relies on input from across the humanities and social sciences.

Leube—who happens to have been Friedrich von Hayek’s last assistant—developed the innovative curriculum, in close consultation with other members of the faculty. He explains that participants will be encouraged to enroll in all eight modules—though they can just as easily enroll only in the ones that most interest them.  The number of participants per module will be capped at 25.

Participants who complete all eight modules will receive a Certificate accredited by the academic authorities of Liechtenstein. In addition, for those who are interested, there will be the option of receiving an academic degree for their work, through an arrangement with Unitelma Sapienza University in Rome.

Modules will begin with a Thursday evening dinner, followed by two days of intensive lectures, readings, and discussions, explains Hans Rudolf Maag, the Executive Director of the Academy. Participants will then have the option of leaving at their leisure Saturday evening or early Sunday morning. In addition, an online version of the program will be launched in the fall.

In addition to Leube, who will teach the introductory module on economics, other program faculty include Terry L. Anderson, senior fellow at the Hoover Institution and the former executive director of the Property and Environmental Research Center; Erich Weede, professor emeritus at the University of Bonn; Pedro Schwartz, professor of economics at Camilo José Cela University in Madrid and the current president of the Mont Pèlerin Society; Carlos Gebauer, a well-known German jurist, writer, polemicist, and television personality; Hardy Bouillon of the University of Trier and a guest professor at the Vienna University of Economics and Business; Michael Wohlgemuth, director of Open Europe Berlin; and HSH Prince Heinrich von und zu Liechtenstein, professor of financial management at IESE Business School in Barcelona.

The program will take place at Schloss Freudenfels, a beautiful 18th century structure overlooking Lake Constance in Switzerland. The venue – which was chosen because it offers the kind of environment in which students will be able to grapple with serious ideas rigorously, without distractions – offers state-of-the art facilities. Students will be provided with full board and accommodations.

Those wishing to enroll in the full program offering of eight modules can expect to pay CHF 9,500 ($9,400). Modules will be offered in German or English, depending on the instructor. There will be simultaneous interpretation in English.

The Liechtenstein Academy offered its first formal educational event last summer – a sort of ‘pilot’ seminar – on the theme of ‘Semantic Traps’, exploring the use and abuse of words and phrases to further collectivist and other politically left ideas.  The seminar was well-attended, with more than 40 participants of all ages from across Europe.

The Liechtenstein Academy will start with the first module in October.  More information about the program may be obtained at www.liechtenstein-academy.com/services/austrian-economics.